Warum fragst Du mich
Kunde: Was ist denn das längste fertige Sat-Antennenkabel, das Sie haben?
…um dann auf meine Antwort
Ich: 20 Meter!
mit der Gegenfrage
K: Oh! Haben Sie auch noch kürzere?
zu antworten?
…zur Info: Er kaufte im Endeffekt 5m…
…—…
Warum fragst Du mich
Kunde: Was ist denn das längste fertige Sat-Antennenkabel, das Sie haben?
…um dann auf meine Antwort
Ich: 20 Meter!
mit der Gegenfrage
K: Oh! Haben Sie auch noch kürzere?
zu antworten?
…zur Info: Er kaufte im Endeffekt 5m…
…—…
Er war heute ein paar Mal da und ich habe ihm jedes Mal etwas vorgehustet, weil ich gerade unseren staubigen Keller aufräume.
Nach seinem letzten Besuch kam er dann nochmal kurz rein…
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Ein Kollege hat heute mal wieder diesen Kunden bedient.
Als er fertig war und der Kunde gerade am gehen war kam der Kollege zu uns.
Kollege: Kann die Kröte sich nicht mal ordentlich artikulieren?
Ich: Sag mal, sonst geht’s noch?
K: Was denn?
I: Hier stehen Kunden im Laden?
K: Was machst Du denn anderes?
I: Wenn ich mich über einen Kunden ärgere – wozu schon deutlich mehr nötig ist als bei Dir – gehe ich in die Küche und fluche da. Haue notfalls auch mal gegen die Wand. Aber Du kannst doch nicht hier im Laden so ausrasten!
K: Faß’ Dir mal an Deine eigene Nase! Wie bist Du denn heute drauf? Ich hab’ hier genuschelt, der hat das sowieso nicht gehört!
*koppschüddel*
Ein kleines Bißchen Hintergrundwissen:
Wir zählen morgens Wechselgeld in die Kassen. Das tatsächlich vorhandene Wechselgeld wird mit der Zählliste verglichen. Dann kommen (im Idealfall) den ganzen Tag Einnahmen in die Kasse. Abends wird dann das komplette Geld gezählt und alles bis auf ca. 250€ Wechselgeld entnommen und in die Buchhaltung gegeben.
Das Kassensystem speichert die Zählliste bis zum nächsten Kasse-einzählen, wo man dann den Wechselgeldbestand mit der Zählliste vergleicht.
Idealerweise sollte der Bestand mit der Liste übereinstimmen.
Normalerweise haben wir relativ feste Kassen, das heißt, ich mache normalerweise die Kasse morgens auf, die ich am Abend vorher zugemacht habe. Ausnahme ist, wenn ich mal einen Tag frei habe (Ha, ha, sehr witzig…).
Am Samstag hatte ein Kollege frei und so kam es, daß ein anderer Kollege seine Kasse einzählen mußte. Freitag abend waren in dieser Kasse laut Zählliste 4 Cent zu viel.
Samstag morgen stellte sich raus, daß von 8 verschiedenen Münzen ganze 3 richtig gezählt waren und daß er eigentlich über 4€ zu wenig in der Kasse hatte.
Zum wiederholten Mal bei diesem Kollegen.
Das bekam er dann heute morgen aufs Brot geschmiert.
Seine Reaktion:
Kollege: Das passiert komischerweise immer nur, wenn ich nicht arbeite!
Es war kalt heute morgen. Saukalt.
Netterweise habe ich die beiden Kunden, die vor der Tür standen, mit dem Kommentar “Kommen Sie schonmal ins warme, wir müssen aber noch die Kassen einzählen!” reingelassen.
…nur, um dann im Minutentakt die Frage
Kunde: Geht’s schon los?
mit
Ich: Nein, wir müssen noch die Kassen starten!
zu beantworten.
Manchmal bereuht man es, nett zu sein…
Wir haben an den Kassen kleine Papiertütchen liegen, die für die Kleinteile gedacht sind.
Einfache, weiße Papiertüten, etwas größer als Butterbrotbeutel.
Weil die Dinger einfach am nächsten und greifbarsten sind verwenden wir sie auch regelmäßig, um Kunden darauf kleine Skizzen zu machen.
Meistens nehmen die Leute ihre Skizzen dann auch dankbar mit, manche lassen sie aber auch einfach liegen.
Gestern habe ich einen Kunden bedient, der bei uns sowieso schon für seine regelmäßigen Extravaganzen “beliebt” ist (“Können Sie die 100 LED für 8ct/Stück, Anm. des Bloggers bitte alle testen, das letzte Mal hatte ich eine kaputte dabei!”).
Als wir alle Teile zusammen hatten, hat er bezahlt und ich habe zu erstbesten Tüte gegriffen, die in Reichweite war, um seine Teile einzupacken. Da war halt schon ein Kunstwerk von mir drauf.
Kunde: Kann ich bitte eine unbeschriftete Tüte haben?
…den Sinn habe ich nicht weiter hinterfragt…er hat natürlich eine saubere Tüte bekommen…vielleicht sind unsere Tüten ja Fehlfarben einer echten Sammlertüte und verlieren Wert, wenn da schon ‘was draufgeschrieben ist?
Ein Kunde, der etwas weiter weg wohnt, hat uns heute einen bei uns gekauften Topfield 4000 plus zugeschickt, einen Sat-Receiver mit eingebauter Festplatte, auf die man aufnehmen kann, mit der folgenden Fehlerbeschreibung:
- Bei Aufnahme kommt rotes “R”, das Gerät nimmt jedoch nicht auf – seit ca. 1 Woche bei mir nicht mehr, bei Elektro-Handel hier im Ort – Elektro Müller, 12345 Musterstadt – kein Problem, da nimmt das Gerät auf.
- Von Anfang an – Aufnahme beginnt teilweise ca. 10-15 Minuten vor “Filmanfang”, dafür fehlen diese Minuten am Ende des Films.
Man muß 2x die Taste mit rotem Punkt drücken, dann auf Zeitverlängerung drücken, damit das Ende des Films aufgenommen wird, so klappt es.Ansonsten zufrieden, schöne Sache
…und was genau soll ich da jetzt machen?
Bei mir läuft das Gerät jetzt schon seit 5 Stunden, hat schon 3 Sendungen aufgenommen, die auch korrekt auf der Festplatte gelandet sind.
Bei allen Aufnahmen hat das Gerät einige Minuten vor Filmanfang gestartet, was auch normal ist, um eine evtl. ungenau gehende Uhr oder einen unpünktlichen Sendungsanfang auszugleichen.
Auch das Ende ist bei allen Sendungen korrekt und vor allem komplett auf der Platte gelandet.
Daß EPG-Daten manchmal ungenau sind oder auch mal eine Sendung überzieht und eine damit verbundene Verschiebung des restlichen Programms gar keinen Einfluß mehr auf die programmierte Aufnahme haben kann, sind leider Tatsachen, auf die ich keinen Einfluß habe.
Bei meinem eigenen Festplattenreceiver nehme ich aus Sicherheitsgründen manuell immer 10 Minuten mehr auf als der Film eigentlich dauern soll.
…aber auf die Idee, daß der Fehler evtl. an der Fernbedienung sitzen könnte, wenn das Gerät beim Elektrohändler des Vertrauens einwandfrei aufnimmt und dies zu hause nicht tut, ist er anscheinend noch nicht gekommen…
Heiko hilf!
Heute ist im kompletten Gebäude die Heizung ausgefallen.
…unsere Kunden haben doch kleine Kinder!!!
Mal abgesehen davon, daß ich mir selbst im Fleece-Pulli die Finger abfriere!
Nachtrag:
Eben fiel der Spruch: “Wenn wir jetzt eine Wärmebildkamera hätten, könnten wir hier den Blue-Nose-Day filmen!”
Nachtrag 2, 14:06 Uhr: Die Heizung geht wieder, so langsam kann man sich schonmal drauf freuen, bald den dicken Pulli wieder auszuziehen!
Kunde: Ich habe zuhause ein Ladegerät sowohl für 1,2V als auch für 9V-Akkus, aber da kommen bei dem 9V-Akku nur 5V raus!
Ich: Das haben Sie wie genau herausgefunden?
K: Na, ich hab’s gemessen!
I: Ich nehme an, ohne, daß sich ein Akku im Ladegerät befand?
K: Ja!
I: Ich kann nicht ausschließen, daß das Gerät kaputt ist, aber wenn das ein halbwegs intelligentes Ladegerät ist, dann ist es gut möglich, daß im Leerlauf eine niedrigere Spannung anliegt! Erst, wenn das Gerät einen Akku erkennt, geht es auf eine höhere Spannung. Oder es ist ein einfacheres Gerät mit einer Konstantstromquelle, dann richtet sich die Spannung nach dem Innenwiderstand Ihres Meßgeräts.
K: Aber das geht nie über 6V!
I: Das wissen Sie woher genau?
K: Na, ich hab’s gemessen!
I: Auch, wenn ein Akku drin war?
K: Nein, da haben Sie natürlich recht!
I: Ich habe immer recht!